REGIOKORN

Das Projekt „Regiokorn“
Das ESF-Projekt „Regiokorn“ hat zum Ziel, für den Bereich „Regionales Getreide“ in Südtirol ein tragfähiges Netzwerk zwischen landwirtschaftlichen (Getreideanbauer) und verarbeitenden Betrieben (Mühlen, Bäckereien) aufzubauen. Damit soll letztendlich die regionale Wertschöpfung in Südtirol gesteigert werden. Das Projekt wurde unter der Leitung des TIS innovation park zusammen mit dem Südtiroler Bauernbund und dem Land- und Forstwirtschaftlichen Versuchszentrum Laimburg im Zeitraum von April 2011 bis März 2013 durchgeführt und vom Europäischen Sozialfonds ESF gefördert. Zunächst wurden im Projekt Modellregionen identifiziert. In diesen Modellregionen (Pustertal, Vinschgau und Eisacktal) wurden die Getreideanbauer vom Südtiroler Bauernbund betreut und vom Versuchszentrum Laimburg und weiteren Expertinnen und Experten beim Anbau und bei der Ernte umfassend beraten. Über den TIS innovation park wurden die passenden Partner auf Seite der getreideverarbeitenden Unternehmen (einschließlich Mühlen) miteinbezogen, um die Abnahme und die Verarbeitung des regionalen Getreides zu gewährleisten. Die 40 am Projekt „Regiokorn“ beteiligten Landwirte haben bereits im ersten Anbaujahr auf einer Fläche von 71 ha Roggen und Dinkel angebaut. Mit Unterstützung der Pustertaler Saatbaugenossenschaft und des Südtiroler Maschinenrings konnten sie 268 Tonnen „Regiokorn“-Roggen und 40 Tonnen „Regiokorn“-Dinkel ernten. Dieses Getreide wird von der Meraner Mühle gemahlen und von 44 Bäckereien zu Südtiroler Brotspezialitäten verarbeitet.

REGIOKORN

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